Jayden Brobbey
Mein Weg der Hoffnung
Reich geboren. Als Strassenkind im Elend gelebt. In die Schweiz ausgewandert und ausgebildet. Nun Schulleiter in Ghana.
Ich wuchs in einer reichen ghanaischen Familie auf. Vieles wurde mir gekauft und geschenkt, emotionale Nähe und Liebe habe ich hingegen nur wenig erlebt. Das nagte so sehr an mir, dass ich im Alter von zehn Jahren beschloss, wegzulaufen. Weg von zuhause, weg von meiner Familie.

«Mein Ziel ist es, eine Brücke der Hoffnung für junge Menschen zu werden, damit sie zu Mitgestaltenden einer Gesellschaft werden, die von Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Solidarität getragen ist.»
— Jayden Brobbey, Projektkoordinator
In der Streetchurch wurde ich mit offenen Armen empfangen. Dort versuchte ich, mich auf das Arbeitsleben vorzubereiten und die deutsche Sprache vertieft zu lernen. Meine Lernreise bei der Streetchurch hat mich aber nicht nur auf die Arbeitswelt vorbereitet. Ich durfte auch lernen, was es braucht, um Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen. Sowohl der Geschäftsleiter, wie auch der theologische Leiter nahmen sich Zeit für mich und meinen Wunsch, Hoffnung nach Ghana zu bringen. Ich habe viel mit den Mitarbeitenden gesprochen und wurde ernst genommen und angehört – das hat mir sehr gut getan.


